Starke Moral trotz Niederlage
Starke Moral trotz Niederlage
Zum ersten Heimspiel des Jahres 2026 empfingen die Handballerinnen des VfL Kirchheim den TSV Denkendorf. Nach dem katastrophalen Hinspiel war die Zielsetzung klar: ein deutlich besserer Auftritt – auch wenn am Ende eine 28:36-Niederlage (13:17) auf der Anzeigetafel stand.
Die Kirchheimerinnen starteten engagiert in die Partie, leisteten sich in der ersten Halbzeit jedoch noch zu viele technische Fehler. Diese nutzte Denkendorf konsequent aus, allerdings längst nicht in dem Maße wie im Hinspiel. Positiv hervorzuheben war die kompakte und aggressive Abwehr des VfL, die den Gästen das Leben schwer machte. Immer wieder kämpften sich die Gastgeberinnen bis auf wenige Tore heran, doch Denkendorf fand vor allem mit einem variablen Spiel über zwei Kreisläufer Lösungen und hielt den Vorsprung bis zur Pause.
Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Kirchheimer Defensive ein echtes Prunkstück. Das zuvor effektive Spiel der Gäste mit zwei Kreisen wurde nun deutlich besser unterbunden. Der VfL zeigte große Moral, kämpfte bis zum Schluss und ließ sich nicht abschütteln. Besonders in den letzten 15 Minuten kamen die Kirchheimerinnen noch einmal gefährlich nahe heran. Durch ein sehr schnelles Tempospiel gelangen wichtige und schnelle Treffer, die die Partie noch einmal spannend machten.
Für eine Wende reichte es letztlich nicht, dennoch war der Unterschied zum Hinspiel klar erkennbar. Die VfL-Damen präsentierten sich deutlich stabiler, kämpferischer und geschlossener als noch im ersten Aufeinandertreffen und gingen trotz der Niederlage mit einem wesentlich besseren Gefühl aus der Partie.
VfL Kirchheim:
Lisa Freddo (9), Claudia Kube (7), Jacqueline Kube (4), Liisa Eiting (3), Naphason Fischer (3), Seyma Akdeniz (1), Lena Zimmermann (1), Rebecca Cebe, Christin Fröhlich, Elara Hees, Hannah Pegios, Lena Schäufele
Offizielle: Anna Flierl, Melanie Wilting, Miri Paul
